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Der Umzug PDF Drucken E-Mail

 

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Ein Umzug ist bekanntlich eine logistische und anstrengende Herausforderung. In unserem Fall mussten wir ein volles Zweifamilienhaus, drei Katzen und 1.600 Kilometer Entfernung überwinden.

Alles auf den Sperrmüll und neu anfangen – das wäre die kostengünstigere Alternative gewesen. Jedoch hängen wir mit Leib und Seele an unserem Krempel und haben uns für die Variante „Alles kommt mit“ entschieden. Neun Räume voller Möbel und Sachen, eine Bibliothek mit 2.000 Büchern, drei Katzen und Pflanzen lassen erkennen, welchen Marathon wir uns ausgesucht hatten.

Da wir erst Anfang 2000 nach Baden Württemberg gezogen sind, baten wir unser damaliges Umzugsunternehmen um einen Kostenvoranschlag. Die Überlegung, einen Container zu mieten, entfiel schnell, nachdem wir feststellen mussten, dass die Kosten nicht mehr überschaubar gewesen wären. Auch selbst LKWs zu mieten wäre unsinnig gewesen, da die Firma Seffner ein Angebot für den Umzug abgegeben hatte, welches nur 1.000 Euro unter unserem LKW-Projekt lag, bei welchem wir allerdings auch die Sachen selbst transportieren müssten.
Wir entschieden uns nach wochenlangen Recherchen für das Angebot der Umzugsfirma entschieden, da es eine logistische Entlastung darstellte und der Service das Geld wert war.
Aus Kostengründen packten wir jedoch selbst und orderten Umzugskartons im Internet. Die nächsten Wochen waren wir alle drei mit Packen und Verstauen beschäftigt.

Für ein Zweifamilienhaus gibt es folglich auch zwei Garagen, welche wir mit Begeisterung als Zwischenlager nutzten. Innerhalb von drei Monaten packten, malerten und organisierten wir den Umzug.

Zwei Tage vor dem offiziellen Start sind Andreas, zwei befreundete Umzugshelfer und drei Katzen mit dem VW Bus „Max“ voraus gefahren. Eine der Katzen, Strolchi, überstand die Tortur leider nicht und hat nun ein Grab auf unserem Hof.

Morgens um sieben Uhr rückten die Jungs der Firma Seffner an. Freundlicherweise bekamen wir die gleichen Helfer, welche auch beim letzten Umzug dabei waren. Sehr nette und fitte Menschen.
Leider stellte sich nach wenigen Stunden heraus, dass die Berechnung ihres Chefs nicht ganz übereinstimmte mit der Größe unseres Umzugsguts – der LKW war zu klein. Was nun?

Unser Vermieter Ralf erlaubte die Nutzung der Garagen für ein paar Tage und so konnten wir die restlichen Sachen dort unterbringen. Sie wurden wenige Tage später von der Firma Seffner abgeholt und in ein Zwischenlager nach Rostock gebracht.

Der LKW fuhr los und uns blieb nun noch das Saubermachen. Am Nachmittag fuhren auch wir endlich los und machten am späten Abend Halt in der Nähe von Hannover. Einige Stunden vor unserem Eintreffen war der LKW auch schon dort und wir sahen ihn nur noch kurz beim Vorbeifahren.

Die Sachen, welche wir aus Platzgründen zurück lassen mussten, wurden uns zwei Monate später nachgeliefert.

Inzwischen, mehr als ein halbes Jahr später, sind wir fast fertig mit dem Auspacken. Solch einen Umzug möchten wir allerdings nicht noch einmal durchmachen müssen.


 


 
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